Wer die Ostsee mal gegen ein richtiges Meer eintauschen möchte, sollte seine Surfbretter einpacken und damit in die Karibik düsen, wo Korallenriffe und Passatwinde für meterhohe Wellen sorgen. Bei einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 26 Grad kann der Neoprenanzug getrost daheim bleiben, sodass man mit oder ohne Segel in Badeshorts überzeugt.
Die beste Reisezeit ist von Dezember bis April, da dann hohe Wellen garantiert sind und perfekte Surfbedingungen liefern. Natürlich braucht man für den sportlichen Karibik Urlaub ausreichend Kondition, Körperbeherrschung und ein wenig Talent fürs Surfen, was wir als Jungs der Boarder Mafia auf jeden Fall mitbringen und weshalb wir letzten Winter auf Barbados verbrachten.
Denn hier konnte man nicht nur Surfen, sondern die Zeit davor und danach auch beim Sonnen, Flirten, Relaxen hinter Plissees und Feiern verbringen. Egal, auf welcher Seite der Insel Sie sich befinden, haben Sie beste Surfvoraussetzungen, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden. So ist die Ostküste eher rau, sodass man hier die größten Wellen überhaupt findet, an die man sich nur nach ausreichender Übung herantraut, was wir natürlich auch taten und punkteten. Die südliche Region der Insel eignet sich dagegen eher für Anfänger und leicht Fortgeschrittene, die Ihr bisheriges Können nach und nach verbessern möchten. An der Westküste der Insel findet man Offshore, also ablandigen Wind, wodurch schöne Wellen entstehen. Richtig cool ist es auch im Norden der Insel, wo man erst einmal durch einen tropischen Wald spazieren muss, um an den Strand zu gelangen. Doch auch hier erlebt man dann auf dem Wasser zahlreiche Abenteuer, die man nie wieder vergisst.
Surfen kann man in der Karibik aber nicht nur auf Barbados, sondern z.B. auch auf Tobago, das noch kaum vom Massentourismus entdeckt wurde. Da die Insel eine atlantische und karibische Seite hat, gibt es optimale Regionen für Anfänger, Fortgeschrittene und Professionelle. Hier wollen wir vielleicht diesen Winter hinreisen, was jedoch abhängig von unserem Budget ist. Vielleicht bringe ich meiner Freundin dann auch wieder Charms für ihr Armband mit, wie ich es auch im letzten Urlaub gemacht habe. Denn irgendwie muss ich sie für meine zahlreichen Surftouren, die ich meist ohne sie unternehme, ja auch mal entschädigen.