Eine unserer Surfreisen hat uns besonders gut gefallen und das war auf der Insel Usedom, der sonnenreichsten Region in Deutschland. Wir wollten jedoch nicht nur faul in der Sonne liegen, sondern natürlich auch hier unserem Lieblingshobby nachgehen, wozu die Insel bestens geeignet ist. Während Anfänger in Flachwasserarealen übten, zog es uns zur aufregenden Außenküste, die nur für Profis geeignet ist.
Da wir ständig Surfreisen an die Nord- und Ostsee machen, haben wir nicht immer Geld dazu, in einem schicken Hotel auf Usedom zu übernachten, was wir dann schon recht schade finden. Denn auf den Komfort, den man bei einem Morgen- und Abendbuffet, frischer Bettwäsche und frischen Handtüchern findet, mussten wir bei unserem Aufenthalt in einer Jugendherberge dann leider verzichten. Da wir uns jedoch hauptsächlich draußen aufhielten, stellte das letztendlich auch kein größeres Problem dar. Schnell hatten wir uns an die Klappbetten gewöhnt und genossen es, jeden Morgen bereits nach Sonnenaufgang am Strand zu liegen und uns für die ersten Surftrips bereit zu machen. Dann waren wir Mittag immer schon so gut trainiert, dass die anderen Touristen von unserem Können nur noch begeistert waren.
An Tagen, an denen das Wetter nicht ganz so toll war, ließen wir das Surfen dann auch mal sein und spazierten durch die Natur oder die Stadt, kauften Souvenirs oder neue Neoprenanzüge oder gingen ins Kino. Wir können stolz darauf sein, auf wie vielen Reisen wir an der Nord- und Ostsee bereits unserer Surfkenntnisse erweitern und verbessern konnten und werden auch weiterhin viel darüber zu erzählen haben.