Unseren Urlaub im letzten Sommer verbrachten wir auf der ostfriesischen Insel Langeoog, die bestens für Surfer geeignet ist. Um bei den teils recht milden Temperaturen nicht zu unterkühlen, trugen wir immer einen Neoprenanzug, was die Mädels am Strand auf jeden Fall beeindruckte. Überhaupt muss man als Surfer und Wakeboarder schon ein starkes Selbstbewusstsein haben, da man von anderen Touristen regelrecht angestarrt wird – was jedoch auch ganz schön ist, wenn man eine erstklassige Welle hinabgleiten und damit sein Können unter Beweis stellen kann. Wir nutzten den extra dafür vorgesehenen Surferstrand und konnten uns somit auch mit anderen Fans des Wassersports austauschen. Es fanden sich zahlreiche Surfschulen und Schüler, die sich noch recht unsicher auf den Brettern bewegten.
Übernachtet hatten wir in einem Ferienhaus, das ausreichend Platz bot und strandnah lag. Wenn wir morgens das Plissee am Fenster hochzogen und von den Sonnenstrahlen geweckt wurden, konnte der Surftag nur gut werden, was er dann auch machte. Die Wellen schienen wie für uns geschaffen zu sein, und wir hatten mächtig Spaß. Um nicht nur zu surfen oder mit einem Boot zum Wakeboarding hinauszufahren, nutzten wir die freie Zeit auch, um uns in der Umgebung umzusehen, Eis zu essen oder durch die Dörfer der Insel Langeoog zu ziehen. Wir lagen in der Sonne im Strand, beobachteten selbst mal ein paar Surfer, anstatt immer nur beobachtet zu werden und genossen die frische Meeresbrise. Gerne joggten wir auch den 14 km langen Sandstrand entlang, um unseren Körper auch in anderen Bereichen, die beim Surfen gefordert werden, fit zu halten. Wir durchliefen Hundestrände und Sportstrände und relaxten in Strandkörben, von denen wir aufs weite Meer blickten. Doch richtig viel Spaß hatten wir natürlich nur beim Surfen. Dabei wurden wir von Touristen und Einheimischen, die die Gardinen am Fenster leicht beiseite schoben, gleichermaßen bestaunt. Die See gehörte uns und wird es auf Langeoog immer wieder tun!